Digital inspirierte Wirklichkeit

Die neue Polygon-
Tasse aus Porzellan

Die neue Porzellan Tasse Poly zum Bedrucken und Gravieren

 

 

POLY

Die Königin der Tassen

Die neue Tasse von Mahlwerck bringt die Tassenwelt ordentlich durcheinander. Sie dürfte eine der ersten Polygontassen sein, die in Massenfertigung durch isostatische Pressung hergestellt wird, ein Verfahren, das besondere Genauigkeit bei Porzellan
verspricht. Sie ist der Eye-Catcher auf jedem Tisch.
Auf individuelle Art bedruckt, glasiert und graviert kann Poly ein modernes Markenimage besonders gut transportieren.

Die Facetten von POLY

Die Facetten der Polygon Tasse Poly mit Hydroglasur in dunkelblau

Poly, die Facetten einer Polygon Tasse mit Hydroglasur in pink

Facetten einer Polygon Tasse mit Hydroglasur - Poly

Polygon Tassen mit Hydroglasur im Detail der Form Poly

 

Mehr als die Hälfte der Becher und Tassen von Mahlwerck Porzellan sind eigene Entwicklungen. Diese »Mahlwerck Uniques« gibt es bei keinem anderen Hersteller!
Neben Coffee2Go und Co kommt nun eine weitere Eigenentwicklung dazu:
Poly, die Tasse mit Ecken und Kanten!

zur Form 200

Poly die Polygon Tasse mit Logo-Gravur und Hydroglasur

Die außergewöhnliche Poly nimmt einen besonderen Platz unter allen Tassen ein! Sie ist nicht rund sondern besteht aus einzelnen polygonalen Flächen. Das bedeutet mathematisch gesehen zwar eine Vereinfachung, für die Produktion einer Tasse stellen sich aber große Herausforderungen, die bereits beim Entwurf berücksichtigt werden müssen.

Eine Idee von Tobias Köckert gab Ende 2015 den Ausschlag, los ging es dann nach Weihnachtsgeschäft und der PSI. Anfang 2016 zeichnete Kathrin Fleming, eine der Mahlwerck Grafikerinnen die Entwürfe, änderte, brachte weitere Vorschläge mit ein und ließ die ersten 3D Modelle konstruieren. Durch die drei­dimensional ausgedruckten Prototypen konnte an vielen kleinen Details gearbeitet werden. Erste Bewertungen und Feedbacks taten ihr übriges dazu: eine ganz neue Tassenform war entstanden!

Parallel zum Designprozess ging es darum, die Produktionsmöglichkeiten auszuloten und eine qualitätsbewusste Fertigung zu gewährleisten. Leichter gesagt als getan, denn kaum jemand produziert Tassen mittels isostatischer Pressung! Fernost kam mangels transparenter Produktion nicht in Frage. Nach langer Suche konnte schließlich doch ein europäischer Produktionsstandort in Portugal gefunden werden.

Traditionelle Herstellung von Porzellan

In der »normalen« Porzellanproduktion wird zähe, fertig gemischte Porzellanmasse als Ausgangsmaterial verwendet. Nur noch selten mischen Porzellanhersteller dieses Gemisch aus 50% Kaolin, 25% Feldspat und 25% Quarz selbst an. Daraus können nun Tassen von Hand oder maschinell gedreht werden, Abdrücke für Verzierungen und Henkel gefertigt oder Teller gepresst werden. Verdünnt man die Porzellanmasse lässt sich das Material auch für den Druckguß von Tellern und Tassen einsetzen.

Erst nach der Trocknungsphase, bei der die weichen Porzellan­objekte einiges an Wasser verlieren, können sie gebrannt werden und erhalten so durch verschiedene chemische Prozesse ihre endgültige Zusammensetzung und Form. Schon beim ersten Brennen verlieren Produkte aus Porzellan
ca. 15% Ihres Volumens. Daher weist intaktes Porzellan immer weiche Ecken auf!

Im industriellen Prozess werden Dekore jedweder Art erst auf die fertige Weißware aufgebracht und eingebrannt.

Herstellung mit isostatischer Pressung

Das neue Verfahren der isostatischen Pressung unterscheidet sich nicht in den Bestandteilen schon grundlegend im Zustand des Ausgangsmaterials. Es wird ein feines stark getrocknetes Pulver verwendet, dessen Kosten durch die vorhergehende Aufbereitung relativ hoch sind. Dieses Pulver wird unter hohem Druck – bis zu 300kg/cm²! – in einer besonders festen Negativform zu einer sehr dichten, trockenen und bereits stabilen Form verpresst.

Der weitere Verlust von Wasser entfällt, die Formen werden gleichmäßiger und genauer. Sogar die Wandstärke kann sehr dünn ausfallen. Beim Brand der Objekte geht trotzdem weiteres Volumen verloren.

Die isostatische Pressung wird v.a. bei Tellern, aber auch bei technischer Keramik angewendet. Tassen wurden bisher selten in diesem Verfahren produziert.

Es entsteht sehr wenig Ausschuss, was unter Umständen die höheren Kosten des Ausgangsmaterials rechtfertigt.

 

 

 

Digital inspirierte Wirklichkeit
— der Polygontrend rollt an

Polygonales Design ist weltweit enorm populär. Der anfäng­liche Trend scheint sich fest in der Designszene zu etablieren. Polygone sind Vielecke und als solche geschlossene Formen, die mindestens drei Seiten haben und die sowohl zwei- als auch dreidimensionale Formen darstellen können. Polygone wurden zuerst als Annäherung an runde Oberflächen von 3D-Programmen benutzt. Der Grund: Polygone sind variabel berechenbar. Je mehr Rechenleistung ein Computer aufbringt, umso runder wird das Objekt.

Polygone als vereinfachte 3D Objekte

Diese Ästhetik dominierte anfangs fast alle modernen Videospiele. Heutzutage sind Polygone auf den Bildschirmen der »Gamer« kaum mehr auszumachen, da die Rechenleistung so groß geworden ist. Das ist genau der Grund, weshalb in neuen PC-Games Polyelemente ganz bewusst wieder eingesetzt werden. Es werden sogar einzelne Objekte im Raum als vereinfachte Polygonobjekte konstruiert.

Mittlerweile ist die digitale Welt an die Grenzen der Nachbildung der realen Welt gekommen. Jetzt bedient sich die Welt der anfassbaren Objekte in der digitalen Welt: an eigentlich unfassbaren Objekten. Verbesserte Produktionsmethoden und 3D-Printing haben stark dazu beigetragen. Virtuelle Abstraktionen werden zu stofflichen Gegenständen und bereichern unsere tägliche Designvielfalt mit.

Polygon Vogel auf Ast

 

 

Digitale Polygon Landschaft im Poly Trend