Schokolade ist ein wahres Brainfood, das bestätigen viele Forscher.
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Die Magie der Schokolade

Um die Herkunft und Wirkung von Schokolade ranken sich seit jeher Mythen und Legenden. Für die Azteken war die Kakaopflanze heilig. Sie glaubten, dass die Gottheit Quetzalcoatl den Menschen einst die Samenkerne des Kakaobaumes geschenkt hat.
Und die Priester der Maya brauten aus den Kakaobohnen einen bitteren Trank, der als Heilmittel neue Energie liefern soll.

Schokolade: Ein wahres »Brainfood«

Mittlerweile – mehr als 3000 Jahre nachdem die Olmeken an der mexikanischen Golfküste die Kakaopflanze zum ersten Mal kultiviert haben sollen – wird dem Kakao unter Forschern tatsächlich eine Art ,heilende‘ Wirkung zugeschrieben. Schokolade – wohl gemerkt dunkle Schokolade mit sehr hohem Kakaoanteil – soll eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System und einen stimulierenden und aktivierenden Effekt auf das menschliche Gehirn haben. Schokolade ist damit also tatsächlich ein ,Brainfood‘ im ganz wörtlichen Sinne.

Bis zu den zahlreichen Variationen, die wir heute kennen, hat die Schokolade allerdings einen weiten Weg hinter sich gebracht…

Tasse aus Porzellan mit Gold-Druck von Sprungli mit Chocolat Chaud - hergestellt von Mahlwerck Porzellan

Ein edle Tasse mit Gold–Druck

Der Siegeszug der heiligen Bohne

Auf seiner vierten Entdeckungsreise im Jahre 1502 probierte Christoph Kolumbus als Europäer erstmals dieses fremde Getränk. Doch schmeckte der Kakao unerwartet bitter und Kolumbus hätte sich wohl nie träumen lassen, welchen Siegeszug diese herbe Bohne einst unternehmen wird. 
Erst im 16. Jhdt. wurde am spanischen Hof mit Zucker gesüßt eine exklusive Gaumenfreude daraus gemacht. Sie wurde auf den Namen »chocolate« getauft, basierend auf dem aztekischen Begriff »Xocolatl«. Künftig wurde Trinkschokolade zur Köstlichkeit der oberen Adelsschichten. Es sollte noch eine ganze Weile dauern, bis auch die unteren Gesellschaftsschichten in den Genuss dieser Gaumenfreude gelangten.

Vom luxuriösen Getränk zur »Speise der Götter«
  • Der Zürcher Bürgermeister Heinrich Escher war es schließlich, der die Trinkschokolade 1697 in der Schweiz bekannt machte und damit neue kulinarische Welten eröffnete. Doch den Bewohnern war der damals luxuriöse Genuss dieses köstlichen Getränks nicht lang gewährt: Die Stadtherren befürchteten zunächst einen Sittenverfall und verboten den öffentlichen Ausschank. – Nicht lang, den Schleckermäulern und Freigeistern zum Dank. Denn viele Zeugnisse belegen, dass die Trinkschokolade für Schriftsteller, Maler und Komponisten eine wahre Muse war. Und so wurde Schokiverbot wurde in der Schweiz bald wieder aufgehoben.
  • Im 19. Jahrhundert faszinierte die Schokolade die Menschen bereits in ganz Europa: Eifrig wurden neue Rezepte kreiert und wie Schätze in Büchern gehütet. Mit der Herstellung der Schokolade war eine Kunst geboren, die wahre Leidenschaft erforderte.
  • Gerade in der Schweiz waren besonders viele dieser Leidenschaft verfallen. Einige kleine Manufakturen legten hier schon zu Beginn des 19. Jhdts. den Grundstein für den Ruf, die beste Schokolade der Welt zu produzieren.
  • Entscheidend daran beteiligt: David Sprüngli und sein 29-jähriger Sohn Rudolf Sprüngli, beide gelernte Konditoren. Nachdem sie 1839 die Confiserie Sprüngli & Sohn gegründet hatten, entschlossen sie sich dazu, Schokolade nach der aus Italien kommenden neuen Mode in fester Form herzustellen. 
Eine kleine Revolution! Denn bis dahin wurde Schokolade fast ausschließlich getrunken.
  • Bei den Zürchern fand die neue Köstlichkeit regen Anklang – der Grundstein für eine der weltweit renommiertesten Confiserien war gelegt.
 Mit viel Leidenschaft für Schokolade, Stil und Geschmack hat Sprüngli seitdem die Wertschätzung der Schweizer Schokolade auf der ganzen Welt mitgeprägt und steht für höchsten Genuss und beste Qualität.
  • Bis heute ist auch die ursprüngliche Form des Schokoladengenusses erhältlich: Chocolat Chaud aus besten Ingredienzen. Dieser aromatische Trunk kommt ganz sicher direkt von den Göttern!

Das Stammhaus der Confiserie Sprüngli liegt am Zürcher ParadeplatzDas Stammhaus der Confiserie Sprüngli liegt am Zürcher Paradeplatz

Alle Fotos: Sprüngli, Zürich

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