Visaul Informationen farbiger Foto-Druck auf Porzellan

KNOW HOW

Farbiger Druck auf Porzellan

 

 

 

 

Dies ist der erste von zwei Teilen
über Druck und Glasur auf Porzellan

 

Den 4-Farbdruck auf Papier kennt mittlerweile jeder als präzise Technik um Logos, Farben und Bilder fotorealistisch abzubilden. Nahezu alle Echtfarben können durch die Farbseparation in Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz simuliert werden. Zeitschriften, Bücher, Broschüren und auch der Mahlwerck Magalog vertrauen auf diesen »Superstandard« der Druckbranche.

Foto-Druck auf Porzellan: eine Sache für sich.

Der Vorteil von Papier allerdings ist: die Farbe muss nur trocknen.
Anders bei keramischen Farben, die bei mindestens 800° gebrannt werden müssen! Genau hier fangen die Probleme mit den Farbpigmenten von Cyan und Magenta an: sie sind nämlich nicht besonders hitzebeständig und werden fahl. Die beiden Farben müssen also unbedingt ersetzt werden. In der Praxis funktioniert dies nur mit einer Simulation von Cyan und Magenta aus zusätzlichen Sonderfarben. Aus Cyan und Magenta können so bei Druck auf Porzellan schon mal drei zusätzliche Farben werden (7-Farbdruck). Weitere Sonderfarben können durchaus möglich sein. Das bedeutet zusätzliche Druck-Durchgänge und höheren Aufwand in der Druckvorstufe.

Ein aufwendiges Druckverfahren, das viel Erfahrung fordert.

Welche Sonderfarben genau, kann nur in der Druckvorstufe entschieden werden. Hier ist viel Erfahrung notwendig und das ist auch der Grund, warum die exakten Druckkosten nur nach Kenntnis des Motivs genannt werden können.
Es stimmt: Druck auf Porzellan ist aufwendig. Aber es lohnt sich! Tassen und Becher sind unverzichtbare Werbeträger!

 

Brenntemperaturen von Druck und Glasur auf Porzellan

 

Die Glasuren im Überblick

Beispiele für Hydroglasur, möglich in allen Pantone®-Farben

 


 

 

Beispiele für Logodruck und Strichdruck ohne Raster (Transferdruck Standard)

 

 

Beispiele für Fotodruck, Rasterdruck, sog. Vierfarbdruck (Transferdruck High Level)