Kaffeeausgabe

1. Die Besucher erhalten eine Kaffeespezialität ihrer Wahl in einem nach höchsten Standards gereinigte Porzellanbecher.

Barcode Erfassung

2. Der Coffee2Go-Becher hat einen Barcode aufgedruckt, so kann er bei der Ausgabe per Handscanner erfasst werden.

Kaffee genießen

3. Jeder Besucher der Messe kann entspannt mit einem Kaffee to go herumschlendern. In allen vier Messehallen gibt es Cafés zum Abgeben des Bechers oder frischen Kaffee zum Nachfüllen!

Rücknahme-Automaten

4. An den Ausgängen sind zusätzlich TOMRA Rücknahme-Automaten aufgestellt. Sie sind speziell an den Mahlwerck 2Go Becher angepasst, die Rücknahme der Becher wird auch dort erfasst.

Becher zurückgeben

5. Die Becher können aber auch an jedem Café abgegeben werden. Die Rücknahme wird wieder erfasst.

ausgefeilte Logistik

6. Die Becher werden ab einer gewissen Menge von Cafés und Automaten abgeholt und zur zentralen Spülstation gebracht, wo sie nach höchsten hygienischen Standards gereinigt werden.

Mugcircle Becher-Cloud

7. Die Mugcircle Zentralrechner in der Cloud sind ständig mit allen Cafés und Automaten verbunden. Jede Ausgabe und Rücknahme wird registriert. Abholung und Lieferung werden automatisch veranlasst.

Das professionelle
Coffee-to-Go Mehrweg-System

 

Die Gründe für Mehrweg

Rechnen wir die Sache doch einmal ganz nüchtern und unternehmerisch durch. Ein „Gedeck“ Wegwerf-to-go–Becher mit Deckel kostet etwa 10 Cent. Pro Stunde werden in Deutschland 320.000 Einwegbecher beim Kaffeegenuss unterwegs verbraucht. Lebensdauer im Schnitt circa zehn Minuten. Dieser kurze Einsatz verursacht Kosten von 32.000,00 Euro. Stündlich. Pro Tag sind wir da schon bei 768.000,00 Euro. Und am Ende des Jahres hat irgendjemand mit Wegwerfbechern über 280 Millionen Euro verdient. Nichts von dem Material kann wiederverwendet werden, alles landet im Müll. Die Zeche bezahlt die Umwelt und letztendlich unsere Gesellschaft.

Pro Tag werden über 750.000,–€ einfach weggeworfen!

Pfand Coffee-to-Go Mehrwegbecher auf der PSI 2018 von Mahlwerck

Der Coffee-to-Go Pfand-Becher zur PSI 2018 mit aufgedrucktem Barcode. Die Messe hat nur noch mit diesen Mehrwegbechern gearbeitet!

„ Unser Ziel ist es, Wegwerfbecher
so weit es geht durch eine
bessere Alternative zu ersetzen.“

Tobias Köckert, Geschäftsführer Mahlwerck Porzellan

Es wird Zeit,
das zu ändern!

Gerade eine B2B-Messe ist der richtige Ort dafür. Hier treffen Entscheider und Multiplikatoren aufeinander. Menschen, die jeden Tag im Umgang mit Kunden und Mitarbeitern eine verantwortungsvolle Aufgabe haben. Menschen, die sich jeden Tag etwas Neues einfallen lassen und die auch das Produktangebot im Markt entscheidend mitbestimmen.

Portrait Michael Freter, Geschäftsführer PSI DeutschlandDas Promotional Product Service Institute (PSI) mit seinen über 6.000 Mitgliedern hat die Zeichen der Zeit erkannt und ist schon seit Jahren bemüht, neue Standards der Nachhaltigkeit in der Werbeartikelbranche einzuführen, zum Beispiel mit dem PSI-Sustainability-Award. Jetzt wird auf der alljährlich stattfindenden PSI-Messe ein umfangreiches Mehrwegsystem für Coffee-to-Go-Becher eingeführt. „Wir vom PSI  wollen noch einen Schritt weitergehen und unseren Besuchern auf der ganzen Messe – in jeder Halle! – ein Café mit hervorragendem und kostenlosem Fairtradekaffee anbieten. Ausschließlich mit Mehrwegbechern. Der Coffee2Go Becher unseres langjährigen Café-Partners Mahlwerck Porzellan hat sich auf der Messe absolut bewährt. Mahlwerck hat seine Ideen zu Mehrwegsystemen in den letzten Jahren sehr weit entwickelt. Da liegt es nahe, zusammen zu weiteren Taten zu schreiten!“. erklärt Michael Freter, Geschäftsführer des PSI, den Weg zum gemeinsamen Projekt.

Tobias Köckert, Geschäftsführer Mahlwerck PorzellanTobias Köckert, Inhaber von Mahlwerck Porzellan, fügt hinzu: „Auf der letzten PSI haben wir über 3.600 Portionen Kaffee ausgeschenkt. In nur einer Halle. Mehrere Cafés erforden wesentlich größere Anstrengungen. Trotzdem waren wir gleich begeistert von der Idee! Denn hier gibt es die Möglichkeit, unser Konzept eines Mehrwegsystems für Städte und Gemeinden als Pilotprojekt zu installieren. Damit zeigen wir, dass eine professionelle Mehrweglösung für Kaffeebecher in Deutschland absolut möglich ist!“

Mugcircle, so der Name des Mehrwegbechersystems basiert auf dem Mahlwerck Coffee2Go. Dieser Becher aus Porzellan hält nahezu ewig, ist robust und völlig geschmacksneutral. Der speziell entwickelte Deckel gibt ein angenehmes Trinkgefühl und ist bereits millionenfach bewährt. Der eingebrannte, kratzfeste Druck ermöglicht eine dauerhafte, spülmaschinengeeignete Kennzeichnung und Gestaltung.

sammeln

Mugcircle holt die benutzten Becher von den einzelnen Gastronomiebetrieben ab.

spülen

Mugcircle gewährleistet, dass die Becher im näheren Umkreis nach HACCP-Standard hygienisch rein gespült werden

verteilen

Becher-Ausgabe gegen Pfand

Rückgabe

Becher-Rückgabe im selben Betrieb, in einem anderen Betrieb, am Automatengegen Pfand, Guthaben, Bon

Das System im Überblick

In jedem der vier Messecafés können sich die Besucher einen kostenlosen Kaffee abholen. Für den Becher sind dabei 5,00 Euro Pfand abzugeben (weniger, als seine Produktion kostet). Die Ausgabe des Bechers wird von einer Software registriert. Die Rückgabe ist ebenfalls an diesen vier Cafés möglich. Hier bekommt man auch das Pfand zurück. Zusätzlich sind an den Ein- und Ausgängen der Messe die von Getränkemärkten bekannten Rücknahmeautomaten installiert. Sie wurden von Tomra, dem norwegischen Weltmarktführer dieser Branche, speziell an den Mahlwerck Coffee2Go angepasst. Bei der Rückgabe am Automaten wurde auf der Messe allerdings etwas Besonderes integriert: Man bekommt in diesem speziellen Fall das Pfand nicht zurück! Vielmehr spenden die Benutzer direkt an UNICEF! Noch eine Gelegenheit mehr, Gutes zu tun!

Alle Rückgabestellen kommunizieren online mit der Mugcircle-Software. Sobald genügend gebrauchte Becher zurückgegeben wurden, löst die Software einen Abhol­auftrag aus. Per Muskelkraft werden die Becher dann zur zentralen Spülküche gebracht, wo sie nach höchsten Hygienestandards gereinigt werden. Frische Becher werden dann automatisch an die Cafés ausgeliefert, wenn die Software einen niedrigen lokalen Lagerbestand meldet.

Das skalierbare Mehrweg-System

Mugcircle, das lässt sich gleich erkennen, funktioniert nicht nur auf einer Messe. Es lässt sich ohne Weiteres auf Gemeinden, große Städte oder zusammen mit den großen Mobilitätsunternehmen sogar in ganz Deutschland anwenden. Schließlich wurde es genau dafür entwickelt. Der politische Wille ist mancherorts leider noch nicht ganz zu erkennen. Doch das Feedback vieler einzelner Marktteilnehmer ist hervorragend. Die Konsumenten sind bereit dazu, verlangen sogar danach. Die Unternehmer, Bäckereien, Cafés sehen den Bedarf und können das System ohne besondere Mehrkosten im Vergleich zu Wegwerfprodukten übernehmen. Es werden Jobs geschaffen und enorm, und zwar ganz enorm viel Müll und Ressourcen eingespart!

So funktioniert Mugcircle das Coffee-to-Go Mehrweg-system für Städte und Gemeinden Flowchart-web

Plastik vermeiden, Coffee-to-Go Becher wiederverwenden statt recyceln - Logo mit Becher

Endlich Schluss mit dem täglichen To-Bo-Becher-Wahnsinn!

Mugcircle ist dafür die ideale Lösung. Tobias Köckert wird nicht müde, sich für diesen nachhaltigen Weg einzusetzen: „Wir müssen hier endlich in die Gänge kommen! Wiederverwendung ist mit die neutralste Art, unterwegs zu genießen. Wenn auch nur im Kleinen: Jeder Schritt ist ein guter Anfang zur Müllvermeidung!“

ReUse Yes! Wiederverwenden statt recyceln

 

 

Weiterführende Informationen:
Der Mahlwerck 2go-Becher im Überblick (PDF)

Whitepaper: Alle Infos zu Mugcircle, dem Mehrweg-System für Coffee to Go Becher
auf vier Seiten.
Mugcircle-by-Mahlwerck-Whitepaper

Hier geht’s zum Video
„Das Coffee to Go Mehrweg-System Mugcircle im Livebetrieb!“