Brainfood - intelligent Essen, präsentiert von Mahlwerck Porzellan
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Brainfood

Das Gehirn ist ein hungriges Organ. Es ist unersättlich. Ständig will es gefüttert werden. Es will neue Ideen und Inspiration, möchte Zusammenhänge herstellen und Kurioses entdecken. Es will alles was nicht mittelmäßig ist. Pinkes und Gelbes. Schönes und Hässliches. Winziges und Riesiges. Skurriles und Spannendes. Sonst langweilt es sich schnell.

Die neue Ausgabe unseres Online-Magazins widmet sich dem Thema ‚Brainfood‘: alles, was uns inspiriert und unserem Gehirn hilft, neue Synapsen zu bilden.

Hier sind 3 Gründe, warum es Sinn macht, sein Gehirn mehr zu füttern:

  • Grund 1:

    Jeder von uns nutzt sein Gehirn nur zu einem Bruchteil dessen, was es eigentlich leisten könnte! 
Allerdings scheint das zum Glück keine unveränderbare Naturgegebenheit zu sein: Der Göttinger Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther vertritt in seinen Buch ,Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn‘ nämlich die These, dass das Gehirn ,zeitlebens zur adaptischen Modifikation und Reorganisation seiner einmal angelegten Verschaltungen befähigt ist und dass die Herausbildung und Festigung dieser Verschaltungen ganz entscheidend davon abhängt, wie und wofür wir unser Gehirn benutzen‘. Hurra! Eine wirklich gute Nachricht!
    Hüthers Buch ist sowohl informativ, als auch extrem humorvoll. Wer sich daran wagt, darf sich auf Sätze freuen, wie: „Ein festsitzender Zellhaufen braucht kein Gehirn. Er kann sich weder dorthin bewegen, wo es besser ist, noch kann er sich davonmachen, wenn es brenzlig wird.“ 
Dieser Buchtipp richtet sich an alle, die sich selbst nicht als festsitzenden Zellhaufen bezeichnen würden und sich an das ungenutzte Potenzial ihres Gehirns herantrauen wollen…
  • Grund 2:

    Wenn Ray Kurzweil recht behält, dann wird es schon ab Mitte des 21. Jahrhunderts künstliche Intelligenz geben. Diese Mensch-Maschine-Wesen werden wohl um ein Vielfaches intelligenter sein, als jeder Mensch der je auf der Erde gelebt hat oder auch nur potentiell denkbar gewesen wäre.
    IBM ist jetzt ein weiterer großer Schritt in der Entwicklung von künstlicher Intelligenz gelungen: Ein neuer Computerchip, der das menschliche Gehirn nachahmt. Dank einer komplett neuartigen Struktur, die den mikrobiologischen Prozessen des menschlichen Gehirns nachempfunden ist, kann der Chip in Grundzügen Denkprozesse nachbilden.
    Die bisher vorgestellten Prototypen sind zum Beispiel in der Lage, das Computerspiel Pong zu spielen, die Zahlen 0 bis 9 zu erkennen und zu navigieren. So sollen Grundfunktionen ermöglicht werden, die der menschlichen Wahrnehmung, dem Erkennen und dem Reagieren ähneln. Ziel ist es aus den Prozessoren einen künftig ,lernenden‘ Computer zu entwickeln.
    Wer weiß, vielleicht ist mit diesem Chip bereits der erste Grundstein für das erste intelligente künstliche Wesen gelegt?!
    Man kann sich jetzt natürlich fragen, ob es denn dann überhaupt noch Sinn macht sein Gehirn anzustrengen. – Da wir aber noch nicht wissen, ob dieses Wesen auch so kreativ sein wird wie wir und ob es in der Lage sein wird nicht-logische und nicht-naheliegende Sachen zu denken, lohnt es sich auf jeden Fall. Und sei es nur, um dem Wesen ein paar mehr Rätsel zum Analysieren aufzugeben…
  • Grund 3:

    Last but not least: Es macht einfach Spaß neue Dinge zu lernen! Inspiration ist eines der schönsten Gefühle, die es gibt. Inspiration ist Zauberei, sie lässt uns die Sorgen des Alltags vergessen, motiviert uns und vervielfacht unsere Produktivität!

In diesem Sinne: Geben Sie Ihrem Hirn Futter! – Wir hoffen mit den neuen Magazin-Artikeln einen kleinen Beitrag dafür zu leisten… Viel Spaß beim Entdecken und beim Augen und Ohren offen halten!

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